Reisebericht: Schneider Weisse Bierexpertentage 2013
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von Arne Wildner

Tag 2:

Gut ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen mit alle Mann zur nahegelegenen Mälzerei, der Donaumalz im Nachbarort Neuburg. Dort kauft Schneider bereits seit Jahrzehnten seinen Gersten- und Weizenmalz in verschiedenen Röststufen ein. Für uns Grund genug, dem Betriebsleiter Martin Schubert ganz genau über die Schulter zu schauen – und reichlich Gelegenheit, endlich mal so ziemlich alles über Malz und seine Herstellung zu erfahren.
Im Gasthof Neuwirt (mein persönlicher Favorit der gesamten Reise) labten wir uns anschließend an knusprigen Haxen und luftigen Knödeln, während wir mit Herrn Drexler diskutierten und drei malzbetonte Biere aus der Region tranken. Wir tauchten recht tief in die Materie ein, und so konnte ich mir dann auf der Rückfahrt nach Kelheim ein kleines Nickerchen nicht verkneifen.
Am frühen Nachmittag zurück im hölzernen Schulungspavillon auf dem Schneidergelände, widmeten wir uns mit einem Tap 7 vor der Nase dem Programmpunkt „Technik, Hygiene, Gläserpflege“, worauf auch schon gleich die nächste Verkostung anstand. Dieses Mal ging es um nationale und bayrische Braustile: Wir blindverkosteten z.B. Kölsch vs. Pils vs. Böhmisches Pils vs. Kristallweizen und wurden gründlich in Analyse und Sensorik geschult. Den zweiten Abend ließen wir genüsslich im Weissen Lamm zu Kelheim bei Wildbraten und weiteren Knödeln ausklingen.